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Sommerseminar (23.08.2019)

Das achte Sommerseminar der Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« fand traditionsgemäß in den Logenferien vom 23. zum 25. August statt. Es wird seit 2012 mit der kommissarischen Übernahme von Giovanni Grippo im Amt des Vorsitzenden Meisters veranstaltet. Es wurden am Freitag und am Sonntag Themen behandelt u.a. mit folgenden Titeln: »Geheimbünde als Träger von Geheimlehren im Zeitalter der Aufklärung«, »Geschichte und Systematik der Großen Landesloge«, »Die aktuelle Ordensregel und der Ordensaufbau«, »Die Lehr- und Übungsweise der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland«, »Chancen für Freimaurerei in Gegenwart und Zukunft«, »Das philosophische Denken in der Freimaurerei«, »Ritualerleben und die Ritualänderungen von 2012/2013« sowie »Die Kathedrale von Chartres. Die Anwendung der Heiligen Geometrie löst alte Rätsel«.

 

 

Das Besondere an dem diesjährigen Sommerseminar war die achtstündige Freimaurer-Führung durch den Schlossgarten in Schwetzingen. Am Samstag nahmen auch die mitgereisten Schwestern teil. Die Führung wurde von einer einstündigen Mittagspause unterbrochen. Üblicherweise dauern sie 2,5 bis 3,5 Stunden. Es nehmen oft an der Freimaurerei Interessierte ebenfalls teil. Was heute kaum mehr in Freimaurerkreisen gewusst wird, ist, dass der Garten eine Huldigung an das zehngliedrige Freimaurer-System der »Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland« ist. Die dreigliedrige Freimaurerei des 18. Jahrhunderts sowie die zehngliedrige Freimaurerei der »Großen Landesloge« werden auf harmonische Weise verbunden und bilden eine einmalige Konkordanz. Das zeigt sich an jeder Stelle des Gartens, der etwa vier bis fünf Fußballfelder groß ist. 

Neben den ausgezeichneten Vorträgen von Brüdern der eigenen Loge und Gastreferenten wird das Seminar als teambildende Maßnahme wahrgenommen und geschätzt.